Vergleich 18. Februar 2026 · 15 Min. Lesezeit

Zoho One vs Odoo: Open-Source vs All-in-One Suite im Vergleich (2026)

Zoho One vs Odoo: Cloud-SaaS gegen Open-Source-ERP. Preise, Implementierung, Vor- und Nachteile für KMU im DACH-Raum.

Denny Weber
Denny Weber
Gründer & Zoho-Berater, Weber Digital Consulting
Zoho One vs Odoo Vergleich 2026

„Wir schwanken zwischen Zoho One und Odoo” — diesen Satz höre ich mindestens zweimal im Monat. Und er ergibt Sinn: Auf dem Papier sehen beide ähnlich aus. All-in-One-Business-Plattform, CRM, Buchhaltung, Projektmanagement, alles aus einer Hand. Aber in der Praxis sind es komplett verschiedene Welten.

Die kurze Version: Wenn du Dinge herstellst und lagerst, nimm Odoo. Wenn du Dienstleistungen verkaufst und Kunden betreust, nimm Zoho One. Aber die Details sind natürlich komplizierter — darum geht es in diesem Artikel.

Die Philosophie: Zwei verschiedene Welten

Odoo: Open Source, modular, anpassbar

Odoo wurde 2005 in Belgien gegründet (damals als «OpenERP») und hat sich zum führenden Open-Source-ERP entwickelt. Die Philosophie: Du nimmst, was du brauchst. Jede Funktion ist ein Modul — CRM, Buchhaltung, Lager, Fertigung, Website, E-Commerce, HR. Du baust dein System Stück für Stück zusammen.

Der grosse Vorteil: Odoo ist Open Source (Community Edition). Du kannst den Code einsehen, anpassen und auf eigenen Servern hosten. Für Unternehmen mit speziellen Anforderungen und eigenem IT-Know-how ist das ein starkes Argument.

Die Kehrseite: Odoo Community ist eingeschränkt. Für die meisten Business-Features brauchst du Odoo Enterprise — und das ist weder kostenlos noch besonders günstig, wenn du alle Module addierst.

Zoho One: Cloud-first, alles inklusive

Zoho One kommt aus einem anderen Universum. Statt Module zusammenzustellen, bekommst du alles auf einmal: 45+ Apps, ein Preis, sofort einsatzbereit. Kein Server-Setup, kein Hosting, kein Deployment. Login und loslegen.

Der Nachteil: Du bist in der Zoho-Cloud. Self-Hosting ist nicht möglich. Anpassungen gehen über die eingebauten Konfigurationsoptionen und Low-Code-Tools (Zoho Creator), aber du hast keinen Zugriff auf den Quellcode.

Funktionsvergleich: Was kann was?

BereichOdooZoho One
CRM✅ Solide, ERP-integriert✅ Zoho CRM (marktführend für KMU)
Helpdesk✅ Odoo HelpdeskZoho Desk
Projektmanagement✅ Odoo ProjectZoho Projects
Buchhaltung✅ Stark (DACH-Lokalisierung)✅ Zoho Books (DACH eingeschränkt)
HR✅ Odoo HRZoho People
E-Commerce✅ Stark (nativer Webshop)⚠️ Zoho Commerce (basic)
Manufacturing/Fertigung✅ Sehr stark (MRP, PLM, Wartung)❌ Nicht vorhanden
Lagerverwaltung✅ Stark (WMS, Barcodes, Routen)⚠️ Zoho Inventory (basic)
Website-Builder✅ Odoo Website (integriert)✅ Zoho Sites (basic)
E-Mail-Marketing✅ Odoo Email Marketing✅ Zoho Campaigns
Analytics/BI⚠️ Eingebaute ReportsZoho Analytics (vollwertige BI)
Marketing-Automation⚠️ Grundlegend✅ Zoho Marketing Automation
Low-Code-Plattform✅ Odoo Studio (Enterprise)✅ Zoho Creator
E-Mail-Suite⚠️ Odoo Discuss✅ Zoho Mail (vollwertig)
Office-Apps✅ Writer, Sheet, Show

Wo Odoo stärker ist

Manufacturing und Lagerverwaltung gehören klar zu Odoos Stärken. Hier zeigt sich der ERP-Charakter der Plattform in seiner vollen Ausprägung. MRP (Material Requirements Planning) koordiniert komplexe Produktionsabläufe, während Stücklisten und Fertigungsaufträge nahtlos ineinandergreifen. Die integrierte Qualitätskontrolle überwacht jeden Produktionsschritt, und die Wartungsplanung sorgt für minimale Ausfallzeiten. Die native Barcode-Scanner-Integration macht Odoo zu einem echten ERP mit klarem Produktionsfokus — Zoho One hat hier schlicht nichts Vergleichbares.

Wenn du ein produzierendes Unternehmen bist — Maschinenbau, Lebensmittel, Elektronik — dann ist Odoo die naheliegendere Wahl.

Die Buchhaltung mit DACH-Lokalisierung ist ein weiterer Pluspunkt für Odoo. Die Plattform bietet durchdachte Lokalisierungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Schweizer QR-Rechnungen werden nativ unterstützt, deutsche SKR03- und SKR04-Kontenrahmen sind vollständig integriert, und österreichische Registrierkassen lassen sich direkt anbinden. Diese Tiefe erreicht Zoho Books nicht.

Beim E-Commerce punktet Odoo mit einem nativen Webshop, der nahtlos mit Lager, Buchhaltung und CRM verzahnt ist. Für Unternehmen, die physische Produkte online verkaufen, entsteht so ein durchgängig integriertes System ohne Medienbrüche.

Wo Zoho One stärker ist

Zoho CRM gehört zu den Marktführern für KMU-CRM und übertrifft Odoos CRM-Modul deutlich. Ausgereiftes Pipeline-Management, KI-Features durch Zia, flexible Canvas-Layouts und umfassende Marketing-Automation machen den Unterschied. Für vertriebsorientierte Unternehmen ist das ein entscheidender Vorteil.

Bei Analytics und BI spielt Zoho Analytics in einer anderen Liga. Die vollwertige BI-Plattform bietet Cross-App-Dashboards, SQL-Abfragen und automatisierte Reports. Odoo hat zwar eingebaute Reports, aber keine vergleichbare BI-Engine für tiefgehende Datenanalysen.

Zoho Desk punktet mit umfassendem Multichannel-Support über E-Mail, Chat, WhatsApp, Social Media und Telefon. Knowledge Base und KI-Features runden das Paket ab. Odoo Helpdesk ist zwar funktional, aber deutlich weniger umfangreich.

Die integrierte Produktivitäts-Suite ist ein Alleinstellungsmerkmal von Zoho One. Mit Zoho Mail, Writer, Sheet, Show und WorkDrive bekommst du eine vollständige Office-Umgebung. Odoo bietet hier nichts Vergleichbares — du bist auf Google Workspace oder Microsoft 365 angewiesen.

Beim digitalen Marketing zeigt Zoho seine Stärke mit einem ausgereiften Ökosystem aus Zoho Campaigns, Zoho Social, Zoho PageSense und Zoho Marketing Automation. Diese Tiefe erreicht Odoo im Marketing-Bereich nicht.

Preisvergleich: Die wahren Kosten

Hier wird es spannend — und kompliziert. Denn bei Odoo sind die Kosten weniger transparent als bei Zoho.

Odoo Pricing (2026)

Odoo hat drei Modelle:

PlanPreisWas du bekommst
Community (Open Source)KostenlosBasis-Module, Self-Hosting, keine offizielle Support
Standard€24.90/User/Monat (jährlich)Alle Apps, Odoo Cloud, Support
Custom€37.40/User/Monat (jährlich)+ Odoo Studio, External API, Multi-Company, On-Premise

Das ist jedoch nur die Lizenzgebühr. Die wahren Kosten von Odoo liegen in der Implementierung und dem laufenden Betrieb. Odoo-Projekte werden typischerweise von zertifizierten Partnern umgesetzt, deren Tagessätze in der DACH-Region zwischen €800 und €1’500 liegen. Jedes Custom-Modul und jede Anpassung kostet zusätzliche Entwicklungszeit.

Beim Self-Hosting kommen Server-Kosten, Wartung, Updates und Sicherheitsmanagement als laufende Posten dazu. Alternativ bietet Odoo.sh als eigene Hosting-Plattform ab €72 monatlich für eine Produktivinstanz. Bei Major-Version-Updates, etwa von Odoo 17 auf 18, ist eine vollständige Migration erforderlich — das wird schnell zu einem eigenständigen Projekt.

Für realistische Gesamtkosten bei 20 Usern mit Odoo Enterprise Standard ergibt sich folgendes Bild: Die Lizenzen kosten €498 monatlich oder €5’976 jährlich. Die einmalige Implementierung schlägt je nach Komplexität mit €20’000 bis €80’000 zu Buche. Laufende Anpassungen und Support summieren sich auf €5’000 bis €15’000 pro Jahr. Im ersten Jahr entstehen somit Gesamtkosten zwischen €30’000 und €100’000. Ab dem zweiten Jahr pendelt sich der Aufwand bei €11’000 bis €21’000 jährlich ein.

Zoho One Pricing (2026)

PlanPreisWas du bekommst
All Employee (jährlich)$37/User/MonatAlle 45+ Apps, alle Features
All Employee (monatlich)$45/User/MonatGleich, aber flexibler
Flexible (jährlich)$90/User/MonatNur ausgewählte User lizenzieren

Bei Zoho One All Employee für 20 User zeigt sich ein anderes Kostenbild: Die Lizenzen kosten $740 monatlich oder $8’880 jährlich, umgerechnet etwa €8’200. Einmalige Implementierung und Beratung schlagen mit €5’000 bis €25’000 zu Buche. Laufende Anpassungen bewegen sich zwischen €2’000 und €5’000 pro Jahr. Das erste Jahr kostet somit zwischen €13’000 und €33’000. Ab dem zweiten Jahr reduzieren sich die jährlichen Kosten auf €10’000 bis €13’000.

Der Kostenvergleich

KostenpunktOdoo EnterpriseZoho One
Lizenz (20 User/Jahr)~€6’000~€8’200
Implementierung (einmalig)€20’000-80’000€5’000-25’000
Laufender Support/Jahr€5’000-15’000€2’000-5’000
HostingIn Cloud inkl. / Self-Host: €2’000+/JahrInkl.
Total Jahr 1€30’000-100’000€13’000-33’000
Total ab Jahr 2€11’000-21’000€10’000-13’000

Die Lizenzen von Odoo sind günstiger. Aber die Implementierung und laufenden Kosten machen den Unterschied. Zoho One ist in den meisten Szenarien die günstigere Gesamtlösung — besonders wenn du kein internes IT-Team hast.

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Implementierung: Out-of-the-Box vs. Projekt

Zoho One: Wochen statt Monate

Zoho One ist Cloud-SaaS und entsprechend unkompliziert aufzusetzen. Du erstellst einen Account, aktivierst die benötigten Apps, konfigurierst Felder und Workflows und importierst deine Daten — fertig. Ein einfaches Setup mit CRM plus 2-3 zusätzlichen Apps ist in 2-4 Wochen produktiv. Mittlere Setups mit 5-8 Apps und ersten Automationen benötigen 1-3 Monate. Komplexe Setups mit 10+ Apps und Custom-Entwicklung können 3-6 Monate dauern.

Du brauchst keinen Entwickler für die Basis-Konfiguration. Power-User können das meiste selbst einrichten. Für Automationen und komplexe Workflows empfehle ich einen Berater.

Odoo: Monate bis über ein Jahr

Odoo-Implementierungen sind echte IT-Projekte mit strukturiertem Vorgehen. Den Auftakt bildet eine gründliche Anforderungsanalyse, die klärt, was das System leisten soll. In der Konfigurationsphase werden Module aktiviert und Standard-Einstellungen an die Unternehmensabläufe angepasst. Anpassungen umfassen die Entwicklung von Custom-Modulen, Reports und Schnittstellen.

Die Datenmigration überführt alle relevanten Informationen vom Alt-System nach Odoo. Anschliessend folgt ausgiebiges Testing — User Acceptance Tests, Performance-Prüfungen und Integrationstests. Das Team wird intensiv auf das neue System geschult, bevor der Go-Live mit Parallelbetrieb und schrittweiser Umstellung erfolgt.

Ein einfaches Setup mit CRM und Buchhaltung benötigt 2-4 Monate. Mittlere Setups inklusive Lager, Verkauf und Einkauf dauern 4-8 Monate. Komplexe Implementierungen mit Manufacturing und E-Commerce können 6-18 Monate in Anspruch nehmen.

Das ist kein Nachteil per se — Odoo-Projekte sind oft komplexer, weil sie tiefere Prozesse abbilden (Fertigung, Lager, Einkauf). Aber du solltest das Budget und die Timeline realistisch einplanen.

Self-Hosting vs. Cloud

Odoo Self-Hosting

Odoo kannst du auf eigenen Servern betreiben und gewinnst dadurch volle Kontrolle über Daten und Infrastruktur. Du machst dich unabhängig vom Odoo-Cloud-Service und erfüllst Compliance-Anforderungen, da alle Daten auf deinen eigenen Servern bleiben — besonders relevant für regulierte Branchen. Der direkte Zugriff auf den Quellcode ermöglicht maximale Anpassbarkeit.

Dafür benötigst du allerdings die entsprechende Infrastruktur: einen Server oder eine Cloud-VM mit ausreichend Ressourcen sowie Linux-Admin-Kenntnisse, da Odoo auf Ubuntu oder Debian läuft. Eine durchdachte Backup-Strategie, kontinuierliches Monitoring und regelmässige Security-Updates sind unabdingbar. Zudem brauchst du jemanden im Team, der Major-Version-Upgrades fachmännisch durchführen kann.

Alternativ: Odoo.sh — Odoos eigene Hosting-Plattform (ab €72/Monat). Managed Hosting mit Git-Integration, Staging-Umgebungen und automatischen Backups.

Zoho One: Nur Cloud

Zoho One gibt es ausschliesslich als Cloud-Service. Rechenzentren in der EU (Niederlande, Irland), DSGVO-konform. Aber kein Self-Hosting.

Für die grosse Mehrheit der KMU ist Cloud die bessere Wahl: Kein Server-Management, automatische Updates, keine Wartung. Aber wenn du aus regulatorischen Gründen Self-Hosting brauchst (bestimmte Branchen, Behörden), ist Odoo die einzige Option in diesem Vergleich.

DACH-Kontext: Wer hat die Nase vorn?

Odoo im DACH-Raum

Odoo hat eine starke Community in Deutschland und der Schweiz entwickelt, die besonders in spezifischen Bereichen überzeugt. Deutsche Fertigungsunternehmen setzen Odoo zunehmend als kosteneffiziente SAP-Alternative ein. Im E-Commerce schätzen Unternehmen die nahtlose Integration von Webshop, Lager und Buchhaltung aus einer Hand. Die Lokalisierung für den DACH-Raum ist weit fortgeschritten, mit ausgereiften deutschen Buchhaltungsmodulen für SKR03 und SKR04 sowie nativer Unterstützung für Schweizer QR-Rechnungen. Das Partner-Netzwerk mit zahlreichen zertifizierten Odoo-Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sorgt für kompetente Betreuung vor Ort.

Die Odoo Experience (jährliche Konferenz in Belgien) hat eine wachsende DACH-Präsenz. Die Community ist aktiv, hilfsbereit und technisch versiert.

Zoho One im DACH-Raum

Zoho wächst im DACH-Raum stetig, bleibt aber weniger sichtbar als Odoo. Dienstleistungsunternehmen aus IT, Beratung, Agenturen und Treuhand entdecken zunehmend die Vorteile der Plattform. Besonders vertriebsorientierte KMU, bei denen CRM das Herzstück der Geschäftsprozesse bildet, profitieren vom ausgereiften Zoho-Ökosystem. Das Partner-Netzwerk ist zwar kleiner als bei Odoo, wächst aber kontinuierlich. Die Buchhaltungs-Lokalisierung für den DACH-Raum bleibt allerdings eine Schwachstelle — besonders für die Schweiz ist sie nicht optimal ausgelegt.

Zoho investiert zunehmend in den europäischen Markt (EU-Rechenzentren, DSGVO-Tools), aber der DACH-Fokus ist noch nicht auf Odoo-Niveau.

Für wen ist was?

Wähle Odoo, wenn du:

Ein produzierendes Unternehmen leitest, das Manufacturing, Lager und Fertigung als Kernprozesse hat. Du betreibst E-Commerce mit komplexer Lagerverwaltung und brauchst eine integrierte Lösung. Self-Hosting ist für dich aus regulatorischen oder strategischen Gründen unverzichtbar, und Open Source hat für dich einen Wert an sich.

Odoo passt auch, wenn du ein eigenes IT-Team hast oder das Budget für einen erfahrenen Implementierungspartner aufbringen kannst. Du benötigst tiefe ERP-Funktionalität für Einkauf, Lager, Produktion und Qualitätsmanagement. Besonders wichtig: Die DACH-Buchhaltung muss nativ und vollständig funktionieren, ohne Workarounds oder Zusatzlösungen.

Wähle Zoho One, wenn du:

Ein Dienstleistungsunternehmen aus Beratung, IT oder Agentur führst und CRM plus Vertrieb dein Hauptfokus sind. Du willst schnell starten ohne monatelanges Implementierungsprojekt und hast ein begrenztes IT-Budget ohne eigenes Entwicklerteam. Marketing-Automation, umfassende Analytics und professioneller Helpdesk sind für dich wichtige Erfolgsfaktoren.

Zoho One ist die richtige Wahl, wenn du den günstigsten Gesamtpreis (Total Cost of Ownership) suchst und sofort 45+ einsatzbereite Apps haben möchtest. Du schätzt die Einfachheit einer All-in-One-Lösung und willst nicht dutzende verschiedener Tools und Lizenzen verwalten.

Die Mischung?

Manche Unternehmen nutzen Odoo für ERP/Lager/Fertigung und Zoho CRM für den Vertrieb. Das kann funktionieren, erfordert aber eine saubere Integration (API oder Middleware wie Zoho Flow / Make).

Meine ehrliche Empfehlung

Odoo und Zoho One sind für unterschiedliche Unternehmen gebaut:

  • Produzierend + Lager + ERP → Odoo
  • Dienstleistung + CRM + Marketing → Zoho One

So einfach ist es meistens. Wenn du Maschinen baust, Waren lagerst oder Stücklisten verwaltest — nimm Odoo. Wenn du Kunden berätst, Projekte managt und digitales Marketing machst — nimm Zoho One.

Und wenn du unsicher bist: Die Implementierungskosten sind der grösste Faktor. Zoho One kannst du in 2-4 Wochen produktiv haben. Odoo braucht Monate. Wenn du schnell starten willst und kein grosses IT-Projekt stemmen kannst, ist Zoho One der pragmatischere Weg.

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FAQ

Kann Zoho One als ERP genutzt werden? Bedingt. Für Dienstleistungsunternehmen (CRM + Projects + Books + Desk) funktioniert es als «leichtes ERP». Für klassische ERP-Anforderungen (Fertigung, Lager, Einkauf) fehlen Zoho die Module.

Ist Odoo Community Edition wirklich kostenlos? Ja, der Code ist Open Source (LGPL). Aber: Die Community Edition hat deutlich weniger Features als Enterprise. Kein Studio, kein offizieller Support, eingeschränkte Module. Für produktiven Einsatz brauchst du fast immer Enterprise.

Kann ich von Odoo zu Zoho One migrieren? Ja, aber es ist ein Projekt. CRM-Daten lassen sich gut migrieren. Buchhaltungsdaten sind komplexer. Plane 2-4 Wochen mit einem Berater ein.

Was ist mit den Preisen in CHF? Odoo rechnet in EUR ab. Zoho in USD. Bei aktuellen Wechselkursen (Feb 2026): Zoho One ≈ CHF 34/User/Monat, Odoo Standard ≈ CHF 23/User/Monat (nur Lizenz).


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