Ausgangslage
Das Zoho CRM war als zentrales System für Objekte, Investoren und Vertriebsprozesse etabliert und sollte das auch bleiben. Was fehlte, war ein modernes, kundenseitiges Frontend: Investoren sollten verfügbare Deals selbst einsehen, sich verifizieren und Reservierungen vornehmen können. Bislang lief vieles davon manuell über Mail und persönliche Betreuung. Die Herausforderung war, dieses Self-Service-Erlebnis aufzubauen, ohne die im CRM gepflegte Datenhoheit aufzugeben.
Die Herausforderung
Eine eigene Investoren-Plattform berührt mehrere anspruchsvolle Themen gleichzeitig: ein klar definierter Datenfluss zwischen Bestands-CRM und neuer Web-App, eine belastbare Identitätsprüfung (KYC) mit verlässlicher Statusrückmeldung sowie eine Reservierungslogik, die Deals fair und nachvollziehbar zuteilt. Das CRM sollte führende Datenquelle bleiben und die Plattform sauber darauf aufsetzen, ohne Doppelpflege und ohne dass beide Welten auseinanderlaufen.
- Klar definierter Datenfluss zwischen Bestands-CRM und neuer Plattform nötig
- KYC-Prüfung der Investoren mit verlässlicher Statusrückmeldung
- Reservierungslogik mit fairer, nachvollziehbarer Deal-Zuteilung
- Zoho CRM sollte führende Datenquelle bleiben, keine zweite Datenhaltung
- Auto-Freigabe reservierter Deals nach Ablauf der Reservierungsdauer
- Moderner, performanter Web-Stack für das kundenseitige Frontend
- Sauberes Architektur- und Entscheidungsfundament vor der Umsetzung
Die Lösung
Konzipiert wurde eine Custom-Plattform auf Basis von Next.js, Supabase und Clerk, die das bestehende Zoho CRM als Backend nutzt. Investoren erhalten ein eigenes Portal, in dem sie verfügbare Deals sehen und reservieren können. Die Identitätsprüfung läuft über eine Anbindung an einen KYC-Dienst (Verifeye), dessen Statusrückmeldung den Freigabeprozess steuert: Aus „manuell freischalten“ wird ein automatischer, geprüfter Ablauf. Ein definierter Reservierungs-Workflow regelt Reservierungsdauer und automatische Freigabe nach Ablauf, sodass blockierte Deals nicht dauerhaft gebunden bleiben. Über allem steht ein klar dokumentierter Datenfluss zwischen CRM und Plattform, festgehalten in einem Architektur-Board und einem formalen Proposal.
Umsetzung im Detail
Der Schwerpunkt dieses Projekts lag auf Architektur und Konzeption: also dem belastbaren Fundament, auf dem die Plattform gebaut wird. Die einzelnen Bausteine greifen so ineinander, dass das CRM die Wahrheit über Deals und Investoren behält und die Plattform als verifiziertes, self-service-fähiges Schaufenster davor sitzt:
- Investoren-Portal als Next.js-Frontend mit eigener Authentifizierung über Clerk
- Supabase als Datenschicht der Plattform, Zoho CRM als führendes Backend
- Verifeye-KYC-Anbindung mit Statusrückmeldung in den Freigabeprozess
- Reservierungs-Workflow mit definierter Reservierungsdauer
- Auto-Freigabe reservierter Deals nach Ablauf der Reservierungsfrist
- Deal-Matching zwischen Investorenprofil und verfügbaren Objekten
- Klar definierter, dokumentierter Datenfluss zwischen Bestands-CRM und Plattform
- Architektur-Board (Miro) und formales Proposal als Entscheidungsgrundlage
Ergebnis
Mit der konzipierten Architektur reservieren Investoren ihre Deals künftig selbst, statt sie per Mail anzufragen, und der KYC-Status steuert die Freigabe automatisch, statt dass jemand manuell freischalten muss. Entscheidend ist, dass CRM und Plattform dieselbe Sprache sprechen: Die im Zoho CRM gepflegten Daten bleiben die eine Wahrheit, und die Web-App setzt sauber darauf auf. Das Projekt liefert mit Architektur-Board und Proposal ein belastbares Fundament, auf dem die Umsetzung Schritt für Schritt erfolgen kann.
Nutzen für den Kunden
- Self-Service-Reservierung von Deals durch die Investoren statt manueller Mail-Abwicklung
- Automatischer KYC-Status statt manueller Freischaltung
- Eine gemeinsame Datenbasis: Zoho CRM als führendes Backend, Plattform als Frontend
- Reservierungslogik mit Auto-Freigabe verhindert dauerhaft blockierte Deals
- Moderner, performanter Web-Stack (Next.js, Supabase, Clerk) für das Investoren-Portal
- Keine konkurrierende Doppel-Datenhaltung neben dem bestehenden CRM
- Belastbares Architektur- und Proposal-Fundament als Grundlage für die Umsetzung